Forschungsprofil & -schwerpunkte

Wasserforschung

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Unter Führung des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) beschäftigen sich 90 Wasserexpert:innen von 29 UDE-Lehrstühlen der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Medizin und der Gesellschaftswissenschaften gemeinsam mit Kolleg:innen der UA Ruhr und An-Instituten sowie Partner:innen aus der Wirtschaft mit der Frage: Wie kann es gelingen, dass Wasser und sanitäre Einrichtungen für alle Menschen verfügbar sind und dass die kostbare Ressource nachhaltig gemanagt wird? Projekte drehen sich u.a. um Wasseraufbereitung und -reinigung, Biodiversität und den Umweltfolgen von Starkregen. So viel geballte Kompetenz braucht ein eigenes Forschungszentrum: In Essen wird daher bis 2022 der FutureWaterCampus entstehen.

Wasserforschung

Biomedizinische Wissenschaften

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Der Profilschwerpunkt Biomedizinische Wissenschaften an der UDE vernetzt die Grundlagenforschung in den naturwissenschaftlichen Bereichen am Campus Essen mit der klinischen Forschung am Universitätsklinikum in Essen. Er umfasst das Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) und das Erwin L. Hahn Institut, eine hochschulübergreifende interdisziplinäre Forschungsinstitution zur Erforschung und Anwendung der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) Bildgebung in den Neurowissenschaften und in der medizinischen Diagnostik und Therapie. Die aktive Vernetzung der Forschergruppen untereinander fördert und ermöglicht über Kooperationen und vielfältige, gemeinsame interdisziplinäre Projekte die Entwicklung von Ideen und Innovationen.

Biomedizinische Wissenschaften

Nanowissenschaften

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Nanowissenschaften

Nanotechnologie ermöglicht es, in vermeintlich lange bekannten Materialien neue Eigenschaften zu entdecken – und zu nutzen. An der UDE vertritt das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) den entsprechenden Profilschwerpunkt. Die Wissenschaftler:innen bilden ein interdisziplinäres Netzwerk kreativer Köpfe, das die fächerübergreifende Zusammenarbeit fördert und hilft, die Lücke zwischen akademischer Grundlagenforschung und industrieller Umsetzung zu überbrücken.

Schwerpunkte:

  • Katalyse
  • Dynamische Prozesse in Festkörpern
  • Gasphasensynthese von Nanomaterialien
  • Magnetische Materialien
  • Nanomaterialien für die Gesundheit
  • Funktionsmaterialien in Energieanwendungen

CENIDE bietet Zugang zu modernster Infrastruktur, wie dem einzigartigen Forschungsgebäude NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) und dem Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale (ICAN). Es unterstützt seine Mitglieder:innen und Partner:innen aus Wissenschaft und Industrie dabei, Forschungskooperationen zu etablieren und zu koordinieren.

Das inspirierende Forschungsumfeld zieht High Potentials an und bietet Studierenden und jungen Wissenschaftler:innen eine ideale Basis für ihre weitere Entwicklung. Der Bachelor- und Master-Studiengang „NanoEngineering“ bildet künftige Expert:innen auf dem Gebiet aus.

Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE)

Urbane Systeme

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In einem der größten Ballungsräume Europas befassen sich Ingenieur-, Wirtschafts-, Natur- und Gesellschaftswissenschaftler mit der Zukunft urbaner Systeme und arbeiten an tragfähigen Konzepten für die nachhaltige Entwicklung des menschlichen Lebensraumes im Kontext des Strukturwandels. Für diesen Zweck müssen ökologische, ökonomische und soziologische Sichtweisen zusammengeführt und in politisch machbare Strategien umgesetzt werden. Die Integration von Stadt und Verkehr, das Mobilitätsverhalten im Personen- und Güterverkehr, eine vernünftig in die Stadtstrukturen eingebundene Abfall- und Verkehrsbewältigung oder die zuverlässige Ermittlung der Wasserqualität sind einige der Stichworte, unter denen zahlreiche Arbeitsgruppen ihre Aktivitäten bündeln.

Urbane Systeme

Wandel von Gegenwartsgesellschaften

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Der Wandel von Gegenwartsgesellschaften ist ganz wesentlich eine  Reaktion auf Phänomene der Entgrenzung. Entgrenzungsphänomene mit beträchtlichen Folgewirkungen für die weltgesellschaftliche Entwicklung finden sich daneben auch in sogenannten fragilen Gesellschaften, die ein solches Institutionensystem nicht ausgebildet oder im Zuge politischer Umbrüche verloren haben.
Phänomene der Entgrenzung beobachten wir sowohl „nach außen“, als auch „nach innen“. Phänomene der Entgrenzung führen zu einem Einflussverlust der  etablierten gesellschaftlichen Institutionen und erzeugen einen Bedarf an neuer Ordnungsbildung. Gegenstand des Profilschwerpunktes ist es, neue Formen der Ordnungsbildung in entgrenzten Verhältnissen zu erforschen.

Wandel von Gegenwartsgesellschaften

Forschung in den Fakultäten